Nähgarn-Guide: Welches Garn für welchen Stoff?
Das beste Garn ist das, das man nachher nicht sieht – und das trotzdem hält. Drei Fragen entscheiden: Welcher Stoff? Welche Naht? Welche Farbe?
Die Garnstärke verstehen
Bei Nähgarn gilt: je höher die Nummer, desto feiner der Faden. Stärke 120 (z. B. unser VIGA 120) ist das Universalgarn für Webstoffe, Jersey und die meisten Alltagsprojekte – es läuft auf jeder Haushaltsmaschine. Stärke 80 ist kräftiger für Taschen und Dekostoffe. Für Jeansnähte, Gurte und Polster greifst du zu extra starkem Garn (z. B. TYTAN), das sichtbare Ziernähte gleich mit übernimmt.
Overlock: dünner ist besser
Overlockmaschinen vernähen drei bis vier Fäden gleichzeitig – deshalb gehören auf die Konen feine, gleitfähige Garne. Unser VIGA 120 gibt es als 5000-m-Kone genau dafür: Die Naht trägt nicht auf und bleibt elastisch.
Polyester schlägt Baumwolle (meistens)
Modernes Polyestergarn ist reißfester, lichtecht und bügelbeständig – die richtige Wahl für 95 % aller Projekte. Baumwollgarn glänzt beim Quilten und bei Naturstoffen, ist aber weniger elastisch.
Die Farbe treffen
Regel aus der Schneiderei: Im Zweifel eine Nuance dunkler wählen als der Stoff – dunkler fällt weniger auf als heller. Bei Multicolor-Stoffen entscheidet die Grundfarbe. In unserer Farbkarte sind alle Garnfarben wie im Musterbuch von hell nach dunkel sortiert; auf jeder Produktseite kannst du direkt nach Farbnamen oder -nummern suchen (z. B. „327“ oder „bordeaux“).
Übrigens: Bei uns gibt es Mengenrabatte – wer für die ganze Saison eindeckt, spart pro Kone deutlich.